Frankfurt Rhein Main, 18.09.2016

An uns hat es nicht gelegen!

Wir waren schon sehr früh in Frankfurt. Die A3 mit ihren Baustellen meinte es gut mit uns.

Da wir schon online eingecheckt hatten, konnten wir direkt zur Gepäckabgabe gehen und waren unsere Taschen gleich los. Wartezeit: 0 Minuten!
Auch danach war es total entspannt. Das haben die von Emirates und Fraport gut im Griff. Nirgendwo gab es erwähnenswerte Wartezeiten. Zum ersten Mal haben wir auch eine elektronische Passkontrolle gemacht, was uns wieder einige Zeit erspart hat. Wäre aber gar nicht wichtig gewesen, wir waren ja so früh dran. Bis zum Boarding lief dann auch alles glatt.

Der Start verzögerte sich aber um ziemlich genau 45 Minuten. Warum? Keine Ahnung! Ist aber auch egal. Dafür wurden wir mit einem wunderschönen Sonnenuntergang entschädigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch der Flug verläuft bisher sehr, sehr ruhig. Das Entertainment System beschäftigt uns schon ganz schön und der erste Film ist auch durch… Mal sehen, wie es weitergeht.

0:45 Uhr Ortszeit Dubai. Gelandet. Nun heißt es, das neue Gate zu finden und bis 2 Uhr dort Einzuchecken. Da die Koffer direkt weiter verladen werden, ist das doch gemütlich zu schaffen. Mit einer kleinen U-Bahn geht es ins Terminal 2 zum Gate B23. Die Flughafengebäude sind schon imposant, genau wie die Stadt bei Nacht aus der Vogelperspektive.

 

Wir waren aber schon überrascht, als wir im zweiten Terminal nicht mehr sicher waren, ob wir denn auch wirklich dort sind. Die beiden sind nämlich auf den ersten Blick absolut identisch. Man muss sich also schon nach der Beschilderung richten, sonst wird das dort nichts.

Die Kontrollen laufen problemlos und so sind wir schon früh am Gate und können auch rechtzeitig einchecken.

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Trotzdem startet der Flug mit 45 Minuten Verspätung…

Vielleicht hatte das aber auch den Grund, dass wir anscheinend viel schneller unterwegs sein würden, als geplant. Denn trotz der Verspätung beim Start, landeten wir pünktlich um 22:30 Ortszeit in Brisbane.

Und nun mal für alle, die vorher Angst vor dem langen Flug hatten: Ja, es dauert schon ganz schön lange. Aber Nein, so schlimm ist es nicht wirklich. Es ist genügend Unterhaltung an Bord, man kann mal etwas schlafen und außerdem ist es ja nicht verboten, mal aufzustehen. Was aber auch sicher ist: Der Airbus A380, den wir auf der ersten Teilstrecke nach Dubai hatten, war um Welten besser, als die 777. Vielleicht haben wir ja eine alte Kiste erwischt, aber der Komfort, die Lautstärke, das Entertainment Sytem – alles war im A380 weitaus besser.
Es ging dann wirklich erstaunlich schnell rum und wir standen zum ersten Mal auf australischem Boden. Vorher schon hatten wir einen kleinen Eindruck von der Größe dieses Landes bekommen. Etwa vier Stunden dauerte der Flug von der Westküste nach Brisbane. Outback, wohin das Auge reicht…

Unsere Taschen waren schnell da und es dauerte nicht lange, bis wir durch die Zollabfertigung waren, auch wenn wir die mitgebrachten Lebensmittel angegeben hatten. Es war also kein Problem, Schokolade und Marmelade nach Australien einzuführen.

Kerstin und Matthias standen schon bereit, uns in Empfang zu nehmen. Vielen Dank Euch beiden! Unser erster Kontakt mit dem fünften Kontinent war leider in völliger Dunkelheit. Durch verschiedene Tunnels gings nach Sinnamon Park, wo wir noch ein paar Minuten erzählten und dann fix und fertig ins Bett fielen (Vielen Dank Laura, dass Du Dein Zimmer für uns hergegeben hast!)

Am Sonntag um 11:15 Uhr sind wir in Haibach losgefahren und am Montag, 0:00 Uhr Ortszeit sind wir in Brisbane, Queensland, Australien. Das sind 36:45 Stunden mit der Zeitverschiebung.

 

Brisbane 20.09.2016

Aufstehen um 8, damit wir in den Rhythmus kommen. Aber zuerst einmal raus in den Garten und Australien ansehen. Orchideen und Weihnachtssterne wachsen im Garten, haushohe Yuccapalmen, Eukalyptusbäume … sensationell. Das macht schon mal neugierig. Und genau deshalb gings gleich nach dem Frühstück zum Lone Pine Koala Sanctury. Und ich kann Euch sagen, das ist der ideale Einstieg ins Aussieland: Känguruhs, Koalas, Echsen, Schlangen und alle die anderen Tiere, die zu Australien gehören, sind hier hautnah zu erleben. (Zumindest, die, die man auch hautnah überleben kann :-))

Schon sehr faszinierend, ein echtes Känguruh

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zu streicheln, oder sogar einen Koala auf dem Arm zu halten.

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Tolle Eindrücke waren das! Anschließend haben wir uns noch einen kleinen Teil von Brisbane angesehen und am Brisbane River gegessen. Gut. Billig ist Australien ja nun wirklich nicht, aber dafür hatten wir einen Super Ausblick…

Den hatten wir aber erst richtig am Nachmittag. Unsere Gastgeber Kerstin und Mattias zeigten uns den Blick von Mount Coot-tha über die gesamte Stadt…

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…und danach besorgten wir uns ein einem Einkaufszentrum das Abendessen: Lamm und andere Steaks und verschiedene Wurstarten wanderten am Abend auf den Grill.

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Ein schöner Abend klingt gegen 22 Uhr aus, weil wir doch noch etwas müde sind und Matthias morgen um 04:30 zum Flughafen starten muss, um zu seiner Arbeitsstelle nach Sydney zu fliegen.

Ein toller Tag mit vielen Eindrücken geht zu Ende. Aber er hat gewaltig Lust auf mehr gemacht.

Brisbane 21.09.2016

REGEN! Da fliegst du stundenlang ans andere Ende der Welt, in den „Sunshinestate Queensland“ und dann das. Du wachst morgens auf und hörst Geräusche, die du sonst nur aus dem Fernsehen kennst. Fast wie im Urwald und irgendwie beruhigend und absolut unbekannt. Aber dann ist da doch etwas sehr Bekanntes: Ein leichter Regenschauer. Gut, es war nicht wirklich überraschend, weil schon gestern vorhergesagt, aber die Hoffnung stirbt halt zuletzt…

Egal, wir haben das Beste draus gemacht. Nach dem Frühstück hatte Kerstin eh etwas in der Stadt zu erledigen und da sind wir direkt mitgefahren. Weil es am Vormittag weiterhin geregnet hat, haben wir eine lange Bootstour auf dem Brisbane River gemacht.

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Richtung Meer bis zur Endstation und dann wieder zurück in die City. So haben wir auch einen guten Eindruck von der Stadt bekommen und Kerstin hat uns oft gezeigt, was das Hochwasser von 2009 angerichtet hat. Ich habe es ja damals auch verfolgt, aber wenn man hier live sieht, was es damals angerichtet hat, ist das ein anderes Kaliber.

Danach hat der Regen zum Glück aufgehört und wir konnten noch etwas in der Stadt bummeln, uns auf einen Foodcourt etwas zu Essen besorgen und über einen Markt schlendern. Für den Nachmittag gabs Lamingtons, die echt lecker sind. Müssen wir zu Hause mal nachbacken.

Und dann ist es tatsächlich passiert: Wir sind zufällig (und das ist wirklich so gewesen!) an einem Laden vorbeigekommen, der seine UGG`s ausverkauft! UGGs, die Originalen, die „wir“ ja schon immer wollten. Und das sind nicht nur Originale, nein, das sind die originalen Originale! Wir haben uns das nämlich erklären lassen. Es gibt 2 verschiedene Logos von UGG. Einmal mit drei gleich großen Buchstaben und bei der zweiten Variante ist das mittlere „G“ etwas größer. Klar, denkt man, die mit dem kleinen G sind wohl Plagiate, weil bei uns eben die Varianten mit dem größeren G Verkauft wird. ABER WEIT GEFEHLT! Es ist nämlich so, dass es einen Rechtsstreit wegen der Nutzung des Logos gibt und deshalb darf das echte Logo (mit den drei gleiche Großen Buchstaben) nur in Australien verwendet werden. Alle Exportprodukte haben also das große G und werden angeblich in Asien gefertigt. Somit sind die anderen also die echten Originale und genau die haben wir jetzt!

Man muss ja auch mal Glück haben.

Den Rest des Tages verbrachten wir zuhause bei Kerstin und planten den „nächsten Beginn“ des Urlaubs. Morgen holen wir den Camper ab und ab dann sind wir wirklich on the Road und ohne Guide.

Hier noch ein paar Eindrücke vom heutigen Tag.

Ein Fussgängerüberweg, an dem die Leute die Strasse in allen Richtungen gleichzeitig überqueren: Längs, Quer und Diagonal! Hab ich auch noch nicht gesehen. 20160921_145512

20160921_143149 Burger King heisst hier Hungry Jacks20160921_142355

 

 

 

 

und Peter Alexander lebt weiter:20160921_142233

Dazu möchte ich dann doch nichts sagen „PREZEL“. Ist ja fast wie bei Das Leben des Brian…20160921_132330

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Byron Bay 22.09.2016

Jetzt gerade sitze ich hier in Byron Bay an der Gold Cost in New South Wales, Australien. Es ist immer noch etwas unwirklich.

Heute früh hat nun der eigentliche Teil unseres Urlaubs begonnen. Kerstin hat uns noch zur Abholstation von Apollo/Cheapa gebracht und dann mussten wir uns verabschieden. Jetzt müssen wir alles alleine regeln.
Das war aber zumindest heute kein Problem. Die Fahrzeugübergabe und die Einweisung ging sehr schnell und wir haben mit dem netten Kollegen von Apollo sogar richtig geplaudert. So gegen halb 10 saßen wir also in unserem HiTop Campermobil.

Das erste Ziel sollte heute Byron Bay sein, etwa 175 km südlich von Brisbane.

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Dazwischen lag aber mein erster Kontakt mit dem australischen Linksverkehr. Dass es dann doch so einfach werden sollte, hätte ich nicht gedacht. Gut war, dass wir die ersten Kilometer auf der Autobahn zurücklegten, wo es natürlich besonders einfach ist. Aber auch später dann, in Byron Bay, gab es überhaupt keine Probleme.

Byron Bay selbst ist nicht wirklich etwas Besonderes. Eine typische Touristenhochburg mit x Läden und Kneipen, vielen jungen Backpackern und hektischem Verkehr. Unser Ziel war aber das Lighthouse, der Leuchtturm direkt hinter der Stadt an der Küste. Kerstin hatte uns schon angedeutet, dass es hier wunderschön sein sollte, aber die Realität war noch besser:

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Der Strand von Byron Bay vom Lighthouse aus

Ein wunderbarer Panoramablick aufs Meer, weißer Sandstrand und Surfer ohne Ende. Draußen vor der Küste konnten wir Wale sehen und am Ufer etwa 100 Meter unter uns schwamm eine riesige Wasserschildkröte. Das hatten wir nicht gleich am ersten Tag erwartet…

Wal vor Byron Bay
Wal vor der Küste von Byron Bay. Aufgenommen mit dem 270er Tele
Wasserschildkröte
Wasserschildkröte am Strand von Byron Bay. Aus großer Entfernung mit dem 270er Tele

Etwa zwei Stunden verbrachten wir dort oben, am östlichsten Punkt des australischen Kontinents, dann buchten wir unseren Campingplatz, kauften die wichtigsten Sachen ein und nun sitzen wir gemütlich hier. Allerdings ist es um 19:00 schon stockdunkel. Es wird also nicht mehr lange dauern, und wir testen das Bett im Camper. Mal sehen, wann es morgen früh dann hell wird…

Surfers Paradise 23.09.2016

Was für ein Land!

Das Frühstück war noch ausbaufähig, obwohl der Cappuccino mit Sojamilch wirklich lecker war. Aber ansonsten gab unser Camper nicht wirklich viel her. Das ist beim letzten Einkauf nur suboptimal gelaufen…

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Aber ab dann war es wieder ein unvergesslicher Tag. Wir starteten von Byron Bay in Richtung Crystal Castle, ein Ausflugsziel etwas im Hinterland, das uns Kerstin empfohlen hatte. Zuerst führte uns das Navi in den nächsten Ort und wir zweigten dann bergauf ab. Schon nach ein paar Kilometern wurde aus der Strasse eine Piste. Mit Bäumen überwachsen, Schlaglöcher und keine Spur von Straßenbelag. Immer wieder musste ich herabhängenden Ästen ausweichen. Und dazwischen oft der Blick auf die Küste und das Meer.

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Auf den Weg nach Crystal Castle

Sicher war das nicht der normale Weg, eher schon der kürzeste. Für uns aber sicher der schönste.

Auch Crystal Castle war die Fahrt mehr als wert. Eine Art Park, irgendwie esoterisch, aber schon am Anfang steht ganz deutlich, dass es nicht religiös ist. Eigentlich ist das auch egal, auf jeden Fall ist es wunderschön dort oben. Obwohl auch hier der Einstieg recht überraschend (und etwa einen Meter lang) war:

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Ich habe keine Ahnung, was das für eine war. Friedlich war sie auf jeden Fall.

Der Park hat viele asiatische Einflüsse, Buddhas und Statuen und ist super gepflegt. Überall gibt es Edelsteine, zum Teil mehrere Meter hoch. auch die Pflanzenwelt ist überwältigend. Was wir in der Gärtnerei im Blumentopf kaufen, wächst dort im Freien. Wir haben zum Beispiel einen meterhohen Weihnachtsstern gesehen und eine Engelstrompete wie ein Baum. Auch der Bambus wächst haushoch. Und es hat etwas von Urwald.

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Nach etwa 2 Stunden machten wir uns auf den Weg zum Kontrastprogramm. Von der Ruhe in die Hektik, vom Wald ans Meer, vom Land in die Stadt. Es ging nach Surfers Paradise. Der Ort selbst ist nicht unbedingt sehenswert. Es ist, zumindest bei einem kurzen Besuch eine typische Touristenstadt. Aber es gibt dort auch den Q1 Tower, den höchsten Wolkenkratzer auf der Südhalbkugel. Und der ist wiederum absolut sehenswert.

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Der Q1 Tower in Surfers Paradise

Mit dem Aufzug geht es in ca. 40 Sekunden in den 77. Stock, was irgendwie wohl auch ein Rekord ist. Der Ausblick von dort oben ist sensationell: Die Gold Cost und das Meer, fast 360 Grad. Auf dem Meer waren übrigens wieder Wale unterwegs.

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Die Gold Coast vom Q1 Tower

Nach einem kurzen Abstecher an den Strand

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Lifeguard Buggy in Surfers Paradise

mussten wir uns nun nur noch einen Campingplatz suchen, was gar nicht so einfach war, weil die Australier gerade Schulferien haben und eh gerne übers Wochenende aus den Städten entfliehen und sich dann bei BIG4 und Kollegen einquartieren. Aber dann haben wir es doch noch hinbekommen. Wir müssen allerdings bis 6:00 pm in Brisbane sein. 10 Minuten vorher treffen wir dort ein. Der Platz ist nicht so schön, wie der von gestern, aber für eine Nacht absolut in Ordnung.

Nun sind wir also wieder da, wo das Abenteuer Australien begonnen hat und starten morgen nach Norden, ans eigentliche Ziel unserer Reise.

Forest Glen 24.09.2016

Die Tage beginnen früh, hier in Down Under. Irgendwann nach 5 wird es langsam hell und auch heute sind wir ohne Wecker um 6 Uhr wach. Schade, dass der Coffee Shop erst um 7:30 h aufmacht. Na, ja, warten wir halt noch etwas, wir sind ja im Urlaub. Kurz nach halb Neun haben wir gefrühstückt und machen uns auf den Weg. Nach dem ersten Tanken geht es auf die M1 Richtung Norden und dann auf den Bruce Highway. Das erste Ziel heute ist der Markt in Eumundi. Angeblich sehenswert und deshalb in der ganzen Region bekannt.

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Die Tour vom 24.09.2016

Danach müssen wir leider wieder ein paar Kilometer zurück, aber da es Wochenende ist, ist die Auswahl an freien Campingplätzen nicht wirklich groß. Aber was soll`s, auf die paar Kilometer kommt es nun wirklich nicht an.

Was soll ich sagen, schon am Ortseingang von Eumundi wird man auf einen Parkplatz eingewiesen, von dem ein kostenloser Shuttlebus in den Ort fährt. Der Markt ist dann wirklich klasse. Es gibt kaum den üblichen Kitsch, sondern hauptsächlich regionale Produkte, Schmuck und Kleider. Aber eben nicht Made in China. Hier heißt das Motto:
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Wär vielleicht auch mal in Deutschland eine Überlegung wert?

Auf jeden Fall sind die Leute an den Ständen unheimlich nett, lachen, erzählen, ohne dabei aufdringlich zu werden. Natürlich kann man einen solchen Markt nicht verlassen, ohne etwas gekauft zu haben: So kriege ich nun endlich meinen original australischen Hut aus feinstem Känguruh Leder. Und hier und da noch ein wenig Schnickschnack.

Das Beste kam dann aber, als wir uns etwas zu Essen kaufen wollten. Ich bestellte mit meinem Weltklasse-Englisch einen Nachoteller mit Chicken und die Verkäuferin fragt mich direkt: „Seid Ihr aus Deutschland? Wir sprechen nämlich auch hessisch!“ Da bist Du doch platt. Kommen die doch aus Großumstadt und leben seit 9 Jahren in Australien. Da gabs gleich mal eine Plauderei unter Landsleuten und dann hat sie uns sogar 5 AUD geschenkt. Vielen Dank!

Beim Bummeln kauften wir uns noch eine Ananas, direkt vom Bauern, fürs Abendessen. Und das war der Hammer: Ich habe noch nie eine so weiche, süße und saftige Ananas gegessen. Das kenne ich sonst nur bei denen aus der Dose, die mit einem Pfund Zucker genießbar gemacht werden. Ich freu mich jetzt schon aufs Frühstück, denn dann gibt es den Rest.

Ja, heute waren wir mal etwas früher am Campingplatz. Das Einchecken habe ich nicht wirklich mitbekommen, so schnell hat die Dame da losgelegt. Ich denke mal, ich habe nicht mal die Hälfte verstanden, aber das hat sie nicht wirklich interessiert, oder ich habe so verstehend genickt? Einfahren durften wir aber und unseren Platz haben wir gefunden. Wahrscheinlich hatte sie Ihre 2.000 Worte für diesen Tag noch nicht voll 🙂

Und noch etwas haben wir heute gemacht: Den Campingplatz in Hervey Bay für Montag und Dienstag gebucht und ebenfalls das Whale Watching am Dienstag. Darauf freuen wir uns ganz besonders.

Also, stay tuned, es gibt noch viel zu berichten, wir haben noch nicht mal eine Woche rum und die Köpfe schon voll von Eindrücken.

Glasshouse Mountains 25.09.2016

Heute brauchen wir mal einen ruhigeren Tag. Obwohl wir noch nicht einmal eine Woche hier sind, sind die Köpfe schon ganz schön voll. Es ist halt doch eine andere Welt, in der wir hier sind.

Deshalb heute nur ein kurzer Ausflug in die Glasshouse Mountains.

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Wir ließen die Fahrt ganz gemütlich angehen und genossen schon dabei die Umgebung. Am Anfang gings über die Autobahn M1, aber dann über kleine Strassen bis zum Glass House Mountain Lookout, einem Aussichtspunkt mit phantastischem Fernblick.

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Unbedingt das Panorama von Glasshouse Mountains anklicken! 360 Grad Rundumblick. (Durch Klicken vergrößern und dann nach links und rechts schwenken)

Am Morgen in Forest Glen war es noch wolkig und hat sogar ein paar Tropfen (aber wirklich nur ein paar!) geregnet. Und zwei Stunden später hatten wir diese Aussicht. Obwohl wir da schon ein paar Meter in den Bergen waren, war es dort oben richtig warm und sonnig.

Trotzdem sind wir den 800 Meter langen Point Lookout Weg gegangen, der in einer Schleife durch den Wald führte.

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Kann man schon einmal machen, auch bei gefühlten 30 Grad!

Auf dem Rückweg gab es wieder so ein kleines Highlight, was wir schon jetzt an Australien schätzen. Wir haben auf der Hinfahrt einen kleinen Laden gesehen, in dem frisches Obst aus der Region angeboten wurde. Nun sind wir hier nicht am Untermain und es geht nicht um Äpfel und Birnen. Wir kauften also Papaya, Passionsfrucht und ein paar Blaubeeren. Und das Ganze wächst hier einfach so vor der Haustüre!

Gleich daneben gab es in einem kleinen Cafe Pies, die uns von Kerstin wärmstens empfohlen wurden. Das sind kleine Teigtaschen, mit verschiedener Füllung und so was von lecker!
Die ersten beiden haben wir gleich an Ort und Stelle verdrückt, die beiden anderen haben bis zum Campingplatz überlebt. Und fast hätte ich wieder vergessen, ein Bild für alle Daheimgebliebenen zu machen:

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Und der nette junge Mann in dem Laden war alleine das Geld wert. Obwohl wir ja nicht das beste Englisch sprechen, haben wir uns prächtig unterhalten – echt. Er hat von seinem Porsche erzählt, von der Werksbesichtigung und dem Mercedes Museum. Einen Kaffee zu kaufen ist hier schon ein Ereignis und wird mit einem Lächeln und dem ein oder anderen Gag begleitet. Die Leute sind einfach gut drauf und haben Spaß bei der Arbeit.

Den Nachmittag verbrachten wir mal ganz faul am kleinen Pool des Campingplatzes. Hat richtig gut getan!

Und dann mussten wir schon wieder ran: Den Ausflug auf Fraser Island buchen. War dann doch nicht ganz so einfach, weil Queensland Ferien hat. So mussten wir den Trip von geplant Mittwoch auf Freitag verschieben. Aber da finden wir schon was, was wir in den beiden Tagen anstellen können. Sicher.

Morgen geht es dann nach Hervey Bay und am Dienstag zum Whale Watching. Es wird also nicht langweilig!